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gedenkorte_und_gedenken:stadttheater

Bismarkplatz 7 - Stadttheater

Das Stadttheater wurde 1935 von Joseph Goebbels zum „Theater der Bayerischen Ostmark“ gekürt, und diente als „Waffe“ im Kampf um deutsche Kultur und bewährte sich in der Kriegszeit als Instrument der Ablenkung und Beruhigung für die Bevölkerung.

Schon im Dezember 1904 wurde hier ein Schauspiel des völkischen und später nationalsozialistischen Schriftstellers Dietrich Eckart aufgeführt, der nach 1920 einer der wichtigsten Förderer Hitlers war.

Dem „Gründer Hitlers“ und „Mentor, der den stärksten Einfluss ausübte“ wurde 1938 in der neuen „Hermann-Göring-Heim“ Siedlung eine Straße gewidmet.

Nach 1933 übernahm der NS-Bürgermeister Schottenheim als Theaterdezernent die direkte Kontrolle über das Theater.

gedenkorte_und_gedenken/stadttheater.txt · Zuletzt geändert: 2015/04/29 17:04 von andreas_schmal